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Zitierregeln

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Regeln

Die Einhaltung von Zitierregeln wird nicht selten als eine lästige Formalie betrachtet. Dabei verbirgt sich hinter diesen "Übereinkünften" weit mehr als eine Schikane für wissenschaftlich Arbeitende. Das Einfordern von Zitiernormen dient, so Ewald Kiel (1) "... auch dazu, wissenschaftliche Gemeinschaften oder Identitäten zu schaffen. Mit dem Einhalten solcher Regeln stellt man sich in den Rahmen einer solchen Gemeinschaft und bekundet eine gemeinsame Identität".

Inhaltlich stehen Zitierregeln im Dienste einer der wichtigsten wissenschaftlichen Ansprüche - dem der Überprüfbarkeit. Nur das konsequente Befolgen von Zitiernormen garantiert, dass es zu keinen Irrtümern, Verfälschungen von Aussagen und Problemen des Zuordnens kommt.

Übrigens ist der formale Teil einer wissenschaftlichen Arbeit während des Studiums von nicht unerheblicher Bedeutung für die Benotung. Ein in formaler Hinsicht einwandfreier wissenschaftlicher Texte verschafft sich auf vergleichsweise unspektakuläre Art einen positiven - nicht nur ersten - Eindruck. Fehler an dieser Stelle hingegen können fast schon als "unforced errors" bezeichnet werden - schließlich erfordert korrektes formales Vorgehen keine schöpferischen Akte, sondern beschränkt sich auf die Anwendung bestehender Regeln.

Sie finden auf dieser Seite die am häufigsten benutzten Zitierregeln. Jeder wissenschaftlich Arbeitende wird darüber hinaus über kurz oder lang auf spezielle Probleme stoßen, die sich nur mit der Hilfe einschlägiger Fachliteratur lösen lassen. Was die Vielfalt der behandelten Zitierregeln betrifft, sei auf das Duden Taschenbuch: "Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom ersten Studiensemester bis zur Promotion" (2) verwiesen.

 


(1) Kiel, Ewald: Grundzüge wissenschaftlichen Zitierens gedruckter Publikationen. In: Hug, Theo (Hrsg.): Wie kommt Wissenschaft zu Wissen? Band 1. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren, 2001, S. 217.
(2) Duden. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom ersten Studiensemester bis zur Promotion. (von Klaus Poenicke) 2. neu bearb. Aufl. Mannheim: Dudenverlag, 1988.