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Kennzeichnung von Zitaten


Wörtliche Zitate:

 

Kurze wörtliche Zitate im fortlaufenden Text werden mit Ein- und Ausführungszeichen gekennzeichnet.

Beispiel:

  „Spieltheorie ist also eine Deutung des Ausdrucks Spiel innerhalb eines vorgegebenen Rahmens.“

Längere wörtliche Zitate (mehr als 3 Zeilen) werden ohne Ein- und Ausführungszeichen als eigener und nach rechts eingerückter Absatz (= Blockzitat) wiedergegeben. Zumeist wird dabei ein kleinerer Schrifttyp oder ein engerer Zeilenabstand gewählt

Beispiel:

Von besonderer Bedeutung ist dabei die Frage nach der Selbst- und Fremdbestimmung von Spielräumen und Spielgelegenheiten.

Befragungen und Beobachtungen von Kindern in städtischen Lebensräumen können jedem Interessierten ohne weiteres zeigen, dass Kinder am häufigsten außerhalb der Spielflächen zusammenkommen, die wir für sie vorgesehen haben. In einem Videoprojekt der Stadt Herne gibt eine Gruppe von Kindern mit einem selbsterstellten Videofilm einen Einblick in ihre städtische Spielwelt. Die Kinder spielen im Supermarkt mit den Einkaufswagen, die sich wunderbar für ein kleines Wettrennen eignen. Oder sie sitzen oben auf dem Handlaufband der Rolltreppe und lassen sich so in das nächste Stockwerk tragen. Im Stadtpark klettern sie von einer Böschung aus auf eine Holzbrücke, obwohl der Weg über die Brücke viel bequemer wäre. (Muster 1999, S. 31)

Aus der Perspektive von Kindern gewinnen alltägliche Lebensräume damit einen Spielwert, der allerdings ...


Nicht-wörtliche Zitate:

 

Nicht-wörtliche, d.h. sinngemäße Zitate (= Paraphrasen) werden nicht in Ein- und Ausführungszeichen gesetzt. Ihre Kennzeichnung erfolgt durch die Quellenangabe, die mit vgl. (= vergleiche) eingeleitet wird.

Beispiel:

Originalsatz (Muster 1999, S. 31): Befragungen und Beobachtungen von Kindern in städtischen Lebensräumen können jedem Interessierten ohne weiteres zeigen, dass Kinder am häufigsten außerhalb der Spielflächen zusammenkommen, die wir für sie vorgesehen haben.

Paraphrase: So hat eine Studie gezeigt, dass Kinder nicht nur auf den ihnen zugewiesenen Spielflächen spielen (vgl. Muster 1999, S. 31).