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Regeln

 

Zitieren nur aus „erster Hand“  

Grundsätzlich gilt: Zitate sollten aus „erster Hand“ stammen, d.h. es sollte sollte immer nur aus Original-Quellen zitiert werden.

Zitieren aus „zweiter Hand“ beinhaltet die Gefahr, Fehler zu übernehmen. Zitate, die bei anderen Autoren gefunden werden, sind also grundsätzlich an der Originalliteratur zu überprüfen.

Ausnahme 1:

Die Übernahme von Primärzitaten aus der Sekundärliteratur ist dann zulässig, wenn die Originalliteratur nicht zu beschaffen ist. In diesem Fall werden im Beleg beide Quellen in der Reihenfolge Originalquelle-Sekundärquelle genannt und durch den Zusatz „zitiert nach“ bzw. „zit.n.“ miteinander verbunden. Beide Quellen werden in das Quellenverzeichnis aufgenommen.

Beispiel:

Originaltext auf Seite 40 eines Buches von Teuer aus dem Jahr 1994: So bleibt festzustellen: „Spieltheorie ist also eine Deutung des Ausdrucks Spiel innerhalb eines vorgegebenen Rahmens“ (Muster 1990, S. 20).

Sekundärzitat: „Spieltheorie ist also eine Deutung des Ausdrucks Spiel innerhalb eines vorgegebenen Rahmens“ (Muster 1990, S. 20 zit.n. Teuer 1994, S. 40).

Ausnahme 2:

Wird eine Aussage zitiert, innerhalb derer ein weiteres Zitat  (= „Zitat im Zitat“) steht, ist dieses weitere Zitat in Apostrophe zu setzen. Ein Zitat innerhalb eines Zitates muss nicht belegt werden.

Beispiel:

Ursprungstext von Muster (1990, S. 55): Dieses Phänomen wird auch als Restbewusstsein von Theoriebedeutung bezeichnet.

Zitiert von Teuer (1994, S. 99): Die erzieherische Praxis der Schule erleben Junglehrer nach ihrem Studierende oftmals als Praxisschock, der zumeist das „Restbewusstsein von Theoriebedeutung“ (Muster 1990, S. 55) zerstört.

Teuer von einer weiteren Person zitiert: „Die erzieherische Praxis der Schule erleben Junglehrer nach ihrem Studierende oftmals als Praxisschock, der zumeist das ‛Restbewusstsein von Theoriebedeutung’ zerstört“ (Teuer 1994, S. 99).