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Schreibprobleme

"Schreibstörungen hat jeder, aber keiner spricht darüber!" (1). Das wohl größte Probleme besteht darin, dass man mit Schreibproblemen fast immer alleine ist. Die meisten Schreiberinnen und Schreiber sehen ihre eigenen Schwierigkeiten als ein Einzelphänomen, das andere Personen entweder gar nicht oder jedenfalls nicht in dieser Intensität betrifft.

Alleine schon das Wissen, dass es anderen nicht besser geht, bedeutet, wie der amerikanische Soziologe Howard S. Becker (2) aus seinen Schreibseminaren berichtet, eine große Entlastung. Ich darf Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Schreiberinnen und Schreiber, daher versichern, dass Sie keinesfalls alleine sind mit ihren Schreibproblemen. Ganz im Gegenteil! Schreiben ,so Hartmut von Hentig (3), "... macht nicht Schwierigkeiten, Schreiben ist Schwierigkeit (...), und wo einer von seiner Schreiblust redet, mißtraue ich ihm zwar nicht gleich, zweifle jedoch, ob wir mit «Schreiben» das gleiche meinen". Lutz von Werder (4) bezeichnet Schreibstörungen als die natürliche Begleitmusik des Schreibprozesses, der kein Schreiber entgehen kann.

Schreibstörungen können vielfältige Ursachen haben. Lassen Sie sich davon nicht beunruhigen - gegen jedes Schreibproblem kann man etwas tun. Manchmal ist schon die Bewusstmachung des Problems ein erster Schritt in die richtige Richtung.

1.

Problem:

 

Ein weit verbreiteter Irrglaube besteht in der Überzeugung, Schreibprobleme seien etwas Unabänderliches und Endgültiges. Hartnäckig hält sich das 'Gerücht', dass man zum wissenschaftlichen Schreiben geboren wird (5) oder eben nicht. Diese Überzeugung ist falsch. Wissenschaftliches Schreiben kann man lernen.

 

Empfehlung:

 

  • Gehen Sie gelassen an das Schreibenlernen heran. Nehmen Sie sich Zeit dafür und sein Sie nicht zu ungeduldig mit sich selbst.

  • Nur "solange Sie schreiben, können Sie Ihr Schreiben verbessern" (6). Nehmen Sie sich die Freiheit, einfach drauflos zu schreiben, denn damit schaffen Sie eine Grundlage, an der Sie arbeiten können. Wenn Sie aufhören zu schreiben, können Sie keine Schreibfortschritte machen.

2.

Problem:

 

"Vielen Studierenden ... scheint das Schreiben kaum der Übung wert: Sie wollen es einfach können" (7). Nicht selten entstehen Schreibblockaden aus dem vollkommen überhöhten und nahezu unerfüllbaren Anspruch, auf Anhieb ebenso gut schreiben zu können wie versierte und angesehene Autoren.

  Empfehlung

 

  • Ich kann es Ihnen nicht ersparen - das Lernen wissenschaftlichen Schreibens ist ein mühsames Geschäft. Dabei spielen - zu Unrecht immer wieder in Frage gestellte - Prinzipien und Tugenden wie Übung, Fleiß und Selbstdisziplin eine wesentliche Rolle. Investieren Sie die Mühe - es lohnt sich!

3.

Problem:

 

Schreibstörungen sind oft "verfestigte Anfangsprobleme" (8): Die meisten Studierenden "... beginnen erst dann, sich für wissenschaftliches Schreiben zu interessieren, wenn sie ernsthafte Probleme damit haben. Dann haben sich bereits eine Reihe von Fehlhaltungen verfestigt" (9).

 

Empfehlung:

 

  • Fangen Sie nicht zu spät an, wissenschaftlich relevante Inhalte zu verschriftlichen. Von Beginn Ihres Studiums an sollte Schreiben zu einer selbstverständlichen Routine werden. Pyerin (10) empfiehlt: "Jeden Tag wenigstens eine Zeile schreiben. Damit wird Schreiben zu einer alltäglichen Sache, die immer wieder gelingt."

4.

Problem:

 

Weit verbreitet ist die Vorstellung - und damit verbunden vermutlich auch die Hoffnung - , ein wissenschaftlicher Text müsse oder könne auf Anhieb gelingen. Zumeist kommt es schon nach wenigen Seiten zu großer Ernüchterung und daraus resultierend nicht selten zu Mutlosigkeit und Resignation.

 

Empfehlung:

 

  • Wissenschaftliches Schreiben stellt kein "Alles-oder-nichts-Unternehmen" dar, bei dem nur ein einziger Versuch gestattet ist (11). Wissenschaftliche Texte können überarbeitet werden - im Normalfall müssen sie das auch. Statt sich mit unnötigen Perfektionismus-Ansprüchen zu quälen und zu behindern, sollten Sie lieber einen möglichst raschen ersten Entwurf schreiben, den Sie dann überarbeiten können. Auch ein zunächst noch etwas ungeordneter Text vermittelt das Gefühl, vorwärts gekommen zu sein. Becker (12) ermutigt seine Studenten mit der Aussage, "... daß sie zunächst tatsächlich nahezu alles hinschreiben könnten, was ihnen in den Sinn komme. Ihr Rohentwurf könne so krud und konfus sein, wie er wolle, es könne später dennoch etwas Gutes daraus werden". Es ist Becker (13) zuzustimmen, wenn er an anderer Stelle sagt: "Der erste Text dient der «Entdeckung» und nicht der «Darstellung»."

  • Erlauben Sie mir, mit den Worten Umberto Ecos (14) einen Hinweis zu geben, der mir sehr am Herzen liegt: "... Es ist mit der Arbeit wie mit dem Schlachten eines Schweines, wie die Italiener sagen: Man wirft nichts davon weg." Egal wie viel Sie verändern und wie oft Sie überarbeiten - trennen Sie sich nicht von den alten Versionen. Nicht selten findet man sich nach wiederholter Überarbeitung in Gedanken wieder, die sehr vertraut klingen - aber leider nicht mehr vorhanden sind. Speichern Sie jede überarbeitete Version als eine neue Datei ab, das kann sich auszahlen!

5.

Problem:

 

Die Angst vor dem leeren Blatt. Eine klassische Schwellenangst - Sie haben eigentlich genügend Ideen im Kopf, von denen Sie aber nichts zu Papier bringen können. Ursachen können sein:

  • Die Ideen sind noch unstrukturiert; Sie sehen sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jeder Einzelgedanke ist überlagert von der Summe aller anderen Gedanken.

  • Ihnen fehlt die zündende Idee - ein geeigneter erster Satz, mit dem das Eis bricht.

 

Empfehlung:

 

  • Bevor Sie anfangen zu schreiben, muss ihre Arbeit eine klare Struktur haben. Versuchen Sie das Gedanken-Chaos durch ein Mind Map zu ordnen und entwickeln daraus eine detaillierte Gliederung.

  • Legen Sie rund um ihr Thema eine Sammlung 'griffiger' Definitionen, Zitate, Bonmots, Zeitungsaufmacher u.ä. an, mit denen man elegant in einen Text einsteigen kann. Solche Aussagen sind nicht nur geeignete Brücken, um in den Text hineinzufinden, sie können ihre Arbeit auch stilistisch bereichern.

  • Versuchen Sie die Blockade durch free-writing (siehe dort) zu überwinden.

  • "Beginne nicht mit dem Anfang, sondern mit dem, «was sich schon schreiben läßt»" (15). Fangen Sie mit dem an, wozu sie eine Idee haben, wozu Sie schon Material besitzen, wozu Sie sich einfach besser motivieren können.

6.

Problem:

 

Flucht und Rechtfertigung - es ist schon erstaunlich, wie viel Energie manche Studenten aufbringen, um nicht schreiben zu müssen. Nicht zu Unrecht vergleicht Kruse (16) die Situation mit "... der eines Autos, das feststeckt und dessen Räder durchdrehen. Es kommt zwar keinen Zentimeter weiter, verbraucht aber Energien wie bei der Höchstgeschwindigkeit."

Oft wird das Schreibproblem durch die Flucht in eine Welt zwischen Familie, Beruf und Studium verschleppt. Natürlich gibt es Lebensumstände, zu denen Beruf und Familie zählen, die nur wenig Zeit für Studienverpflichtungen lassen. Und doch gibt es auch für solche schwierigen Situationen Organisationsformen, die wissenschaftliches Arbeiten möglich machen. Eine Diplomarbeit ist kein "Rund-um-die-Uhr-Projekt", und meist sind es auch nicht die großen Verpflichtungen, die das Schreiben verhindern. Problematisch ist vielmehr der oft unorganisierte und unökonomische Umgang mit der zur Verfügung stehenden Restzeit. Schreibarbeiten werden immer wieder durch "kleine Tätigkeiten" wie Einkaufen, Tanken, Telefonieren - um nur einige Beispiele zu nennen - unterbrochen. Anschließend ist es schwer, wieder in die wissenschaftliche Arbeit hineinzufinden. 

 

Empfehlung:

 

  • Wichtig sind angemessene Zeitblöcke von mindestens zwei Stunden, in denen Sie wirklich ununterbrochen arbeiten. Versuchen Sie alle anderen Tätigkeiten so zu kombinieren, dass eine durchgängige Schreibzeit entsteht. Bilden Sie regelrechte Zeitinseln für Schreibarbeiten und andere Tätigkeiten.

  • Bereiten Sie die Arbeitsübergänge systematisch vor. Nichts kostet soviel Zeit und Energie wie das Bemühen, den Kontakt zwischen zwei Blöcken wieder herzustellen. Den Abschluss eines wissenschaftlichen Arbeitstages muss grundsätzlich die detaillierte Vorbereitung der weiteren Tätigkeiten sein. Nur so können sie unnötigen Zeitverlust durch die Suche nach dem Anschluss verhindern.

7.

Problem:

 

Oft wird der Schreibfluss durch das gestört, was Esselborn-Krumbiegel (17) den "inneren Kritiker" nennt. Dahinter verbergen sich Fragen und Unsicherheiten wie: "Habe ich das richtig ausgedrückt?" - "Ist das wissenschaftlich?" - "Habe ich die richtigen Autoren zitiert". Insbesondere in den Geisteswissenschaften kommt das Problem hinzu, dass es zu fast jedem Argument ein Gegenargument gibt. All dies kann zu einem permanenten Hinauszögern, zu Problemen des Entscheidens und Festlegens bis hin zur völligen Mutlosigkeit und dem Abbruch der Arbeit führen.

 

Empfehlung:

 

  • Hier hilft nur eines: setzen Sie sich Zeitlimits, die sie konsequent einhalten. Schaffen Sie überschaubare Zeiteinheiten mit klar definierten Zielen. Im Zweifel gilt: besser eine zunächst unsichere Entscheidung als gar keine. Vielleicht fällt Ihnen später - gemäß dem Goethe-Wort "Ein Problem zu lösen heißt: sich vom Problem zu lösen" - eine besser Möglichkeit ein.

8.

Problem:

 

Viele Studierende fühlen sich durch den Zeitdruck an der Arbeit gehindert. Dabei kann man fast im Gegenteil behaupten: "Leichter Stress tut gut! Ein konkreter Abgabetermin, ein verbindlicher Arbeitsplan und maßvolle Kontrolle helfen vielen Schreibenden, ihr Arbeitspensum zu bewältigen" (18). Ein nicht unerheblicher Teil des Problems besteht in einer an dieser Stelle auf schädliche Weise reduzierten Wahrnehmung. Immer wieder wird die Diplomarbeit als bedrängendes Ganzes, als ein nicht zu überwindender gigantischer Berg erlebt, für dessen Besteigung viel zu wenig Zeit vorhanden ist. 

 

Empfehlung:

 

  • Zerlegen Sie sowohl die Arbeit als auch die Zeit in überschaubare Einheiten! Das kann aus der Arbeit weniger  - weniger umfangreiche und damit weniger bedrohliche Einzelkapitel - machen und aus der Zeit mehr - viele Zeitblöcke nämlich - werden lassen.

9.

Problem:

 

Mit einem wissenschaftlichen Text korrespondiert oft das Bild einer Wissenschaftssprache, die nicht von diesem Stern zu kommen scheint. Dahinter verborgen liegen vielschichtige Ängste vor übermäßiger sprachlicher Komplexität und Abstraktion - Ängste, die Wissenschaft nicht zu verstehen, und Ängste, sich selbst nicht wissenschaftlich ausdrücken zu können. Im Fahrwasser dieser Befürchtungen kommt es gelegentlich zu vollkommen irrationalen Verhaltensmustern, die fast schon ein bisschen kurios anmuten. Ich möchte es einmal die "Wichtig ist, was ich nicht Verstehe" - Paradoxie nennen. Geradezu magisch wird die Aufmerksamkeit vieler Leserinnen und Leser von Aussagen angezogen, deren Inhalt sie nicht verstehen. Und offensichtlich ist es die Angst vor einer Wissenschaftssprache, der man sich nicht gewachsen fühlt, die dazu führt, dass genau diese Aussagen in eigene Texte eingebaut werden.

 

Empfehlung:

 

  • Natürlich sollen Sie sich bemühen, auch anspruchsvolle Texte zu verstehen - und dazu zählen wissenschaftliche Veröffentlichungen, die - das liegt in der Natur der Sache "Wissenschaft" - nicht umgangssprachlich abgefasst sind. Ein Blick in einschlägige Lexika, in wissenschaftliche Nachschlagewerke und in Sekundärliteratur ist dabei unumgänglich. Und doch sollten Sie den Mut haben, Bücher, die sich weder sprachlich noch inhaltlich mitteilen, aus der Hand zu legen. "... Diskriminierung und Selektion sind ausdrücklich erwartete wissenschaftliche Fähigkeiten" (19).

  • Wenigstens für den ersten Entwurf gilt: Schreiben Sie zunächst so, wie Sie auch reden würden. "Am besten denkt man beim Schreiben an eine Person, die einen Satz nur hört, aber nicht liest" (20). In der Überarbeitung können Sie das sprachliche Niveau bei Bedarf immer noch anheben.

10.

Problem:

 

Schreibprobleme können im Zusammenhang mit der Wahl des Themas entstehen, und das in mehrfacher Hinsicht. Themen können zu weit und zu eng, sie können zu persönlich und zu unpersönlich sein.

 

Empfehlung:

 

Grundsätzlich gilt: wählen Sie ein Thema, das zu ihnen passt. "Sie haben für die Bearbeitung eines Themas eine gute Perspektive ...", so Lutz von Werder (21), "... wenn subjektive und objektive Quellen die Motive für ihre Themenwahl speisen."

  • Zu den subjektiven Motiven: Zumeist versprechen sich Studierende einen erheblichen Vorteil von einem persönlicher Bezug zum Thema - sei es durch eigene Betroffenheit oder durch Praxiserfahrungen. Gewinnbringend sind in der Regel nur solche Erfahrungen, die aus einer nüchternen Distanz in die Arbeit eingebracht werden können. Sobald es um die Aufarbeitung persönlicher Befindlichkeiten geht, wird es problematisch. Machen Sie sich klar, welches Ziel sie mit einem persönlichen Bezug tatsächlich verfolgen.

  • Zu den objektiven Motiven: Zahlreiche Umstände und Gründe können aus objektiver Sicht für oder gegen ein Thema sprechen - angefangen mit dem Zugriff auf Quellen über methodische Kompetenzen bis hin zur Klärung der Frage, ob das Thema sehr eng gefasst oder weit gesteckt sein soll.

11.

Problem:

 

Schreibstörungen können aus Angst vor Blamage entstehen. Dahinter verborgen liegt die Sorge, man könne sich durch die vorgelegte Arbeit als unfähig erweisen.

 

Empfehlung:

 

  • Sprechen Sie früh genug mit anderen Personen über Ihre Arbeit, tauschen Sie Sorgen und Ängste aus.

 

Abschließend noch einige allgemeine Hinweise, die das Schreiben erleichtern könnten:

  • Sie müssen nicht immer am selben Ort schreiben. Was Sie an Ihrem Schreibtisch nicht schaffen, kann an einem Arbeitsplatz der FH-Bibliothek, in einem Kaffee, am Schilkseer Strand und an vielen anderen möglichen Schreiborten gelingen. Versuchen Sie es.

  • Sie müssen auch nicht immer zur selben Zeit schreiben. Wenn Ihnen morgens nichts einfällt, dann versuchen Sie es nachmittags oder abends.

  • Beginnen Sie früh genug mit dem Schreiben wissenschaftlicher Texte und schreiben Sie regelmäßig. Legen Sie doch einfach mit Beginn ihres Studiums ein wissenschaftliches Journal (22) an. Das ist eine Art Tagebuch, in das Sie hineinschreiben, mit welchen Inhalten Sie sich beschäftigt haben, welche Fragen noch ungeklärt sind, wo Sie Verknüpfungen sehen, was Sie aus der Praxis wissen u.v.a.m.

  • Der Ausgangspunkt zum Schreiben sollte das Reden sein (23). Bevor Sie ihre Gedanken verschriftlichen, teilen Sie sie anderen Personen mit. Auf diesem Wege können Sie erstens ihre Textideen vorsortieren, durch Rückmeldungen werden zweitens inhaltliche Unstimmigkeiten und Unebenheiten frühzeitig entlarvt.

  • "Meide beliebiges Handwerkszeug. Pedantisches Beharren bei gewissen Papieren, Federn, Tinten ist von Nutzen" (24). Lassen Sie sich ruhig auf Rituale ein, die Ihnen einfach nur Freude bereiten, die die Schreibstimmung verbessern und damit Ihre Schreibbemühungen unterstützen können.

  • Versuchen Sie, dem Schreibprozess unnötige Verbissenheit und übermäßigen Ernst zu nehmen. Auch wenn es, wie man in Anlehnung an den deutschen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg feststellen möchte, Leute gibt, die glauben, nur das wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut - sehen Sie wissenschaftliches Schreiben doch einfach einmal als eine Herausforderung spielerisch-experimentierender Art (25) an. In einer psychoanalytisch ausgerichteten Untersuchung des Kinderspiels beschreibt der Autor, Gerd E. Schäfer (26), seine wissenschaftliche Tätigkeit "... in manchen Stücken als Bastelei auf höherer Ebene".

Fazit: Schreiben kann Probleme machen, aber das ist kein Grund zu resignieren. Howard S. Becker (27) stellt mit Blick auf den Erfolg seiner Schreibseminare fest: "Meine Studenten warfen keineswegs ihre Krücken weg und begannen zu tanzen. Aber sie sahen, daß es Wege gab, die sie aus ihren Nöten herausführten, und das war alles, was ich erhofft hatte". Das ist es auch, was ich erhoffe.

 


(1) Esselborn-Krumbiegel, Helga: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. Paderborn: Schöningh, 2002, S. 190.
(2) Vgl. Becker, Howard S.: Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften. 2. Aufl. Frankfurt a.M.: Campus Verlag, 2000, S. 17.
(3) Hentig, Hartmut von: Eine nicht lehrbare Kunst. In: Narr, Wolf-Dieter; Stary, Joachim (Hrsg.): Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer geben Studierenden Tips. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1999, S. 21.
(4) Vgl. Werder, Lutz von: Lehrbuch des wissenschaftlichen Schreibens. Ein Übungsbuch für die Praxis.Milow: Schibri, 1993, S. 404.
(5) Vgl. a.a.O., S. 400.
(6) Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 9. Aufl. Frankfurt a.M.: Campus, 2002, S. 26.
(7) A.a.O., S. 22f.
(8) A.a.O., S. 22.
(9) Vgl. a.a.O, S. 28.
(10) Pyerin, Brigitte: Kreatives wissenschaftliches Schreiben. Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden. 2., aktualisierte Aufl. Weinheim: Juventa, 2003, S. 40.
(11) Vgl. Becker a.a.O., S. 30f.
(12) A.a.O., S. 29.
(13) A.a.O., S. 34.
(14) Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. 9., unveränderte Auflage der deutschen Ausgabe. Heidelber: C.F. Müller, 2002, S. 65.
(15) Haug, Wolfgang Fritz: Sieben Tips fürs Schreiben. In: Narr, Wolf-Dieter; Stary, Joachim (Hrsg.): Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer geben Studierenden Tips. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1999, S. 73.
(16) Kruse a.a.O., S. 24.
(17) Vgl. Esselborn-Krumbiegel a.a.O., S. 195.
(18) A.a.O., S. 203.
(19) Peterßen, Wilhelm H.: Wissenschaftliche(s) Arbeiten. Eine Einführung für Schule und Studium. 6., überarb. und erw. Aufl. München: Oldenbourg, 1999, S. 87.
(20) Krämer, Walter: Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit? 2. Aufl. Frankfurt a.M.: Campus, 1999, S. 143.
(21) Werder, Lutz von: Kreatives Schreiben von Diplom- und Doktorarbeiten. 3. Aufl. Milow: Schibri, 2000, S. 17.
(22) Vgl. hierzu: Kruse a.a.O., S. 35ff.
(23) Vgl. Keseling, Giesbert: Schreibblockaden überwinden. In: Franck, Norbert; Stary, Joachim (Hrsg.): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung. 11., völlig überarb. Aufl. Paderborn: Schöningh, 2003, S. 207.
(24) Benjamin, Walter: Die Technik des Schriftstellers in dreizehn Thesen. In: Narr, Wolf-Dieter; Stary, Joachim (Hrsg.): Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer geben Studierenden Tips. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1999, S. 17.
(25) Pyerin a.a.O., S. 40.
(26) Schäfer, Gerd E.: Spiel, Spielraum und Verständigung. Untersuchungen zur Entwicklung von Spiel und Phantasie im Kindes- und Jugendalter. Weinheim: Juventa, 1986, S. 17.
(27) Becker a.a.O., S. 31.